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DÜSSELDORF - LTU-ARENA


Europaplatz 5 
40474 Düsseldorf (Norden) 

Fassungsvermögen: 51.484
Sitzplätze überdacht


Websites: Walter Bau |Stadt Düsseldorf 
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TICKETS 2007 RHEIN FIRE

Infos zur LTU Arena

Das Schiebedach
Nach der Montage der beiden 180 Meter langen und 1.600 Tonnen schweren Dach-Hauptträger wurden im April 2004 die beiden jeweils 550 Tonnen schweren Teile des Schiebedaches auf die Dachkonstruktion gehoben. Die beiden Dachhälften wurden aus jeweils rund 72 Stahl-Teilen vormontiert, deren größten Teile mit insgesamt drei Schiffstransporten auf die Baustelle kamen.

Jede Dachhälfte ist 127 Meter lang
Jede Dachhälfte ist 127 Meter lang, 19 Meter breit und 9 Meter hoch. Für das Einheben der Dachteile wurden zwei spezielle Schwerlastkräne verwendet, die jeweils eine gewaltige Last von 275 Tonnen heben können. Bei dem Einhebevorgang war – wie auch schon bei den Hauptträgern des Daches – höchste Genauigkeit erforderlich. Nach dem Hub wurden die Auskragungen an den jeweiligen Längsseiten auf dem Dach montiert; dann wiegt jede Dachhälfte 630 Tonnen (Masse: LxBxH 127 x 36 x 9 m). Die Lauffläche für das Schiebedach sind die beiden Hauptträger des Daches. 

Gesamte Dachkonstruktion wiegt 8.000 Tonnen
Das Dach der Multifunktionsarena ist 235 Meter lang und 201 Meter breit. Die Öffnung des Schiebedachs hat die Maße von 110 x 70 Meter. Das gesamte Stahlgewicht der Dachkonstruktion wird nach der Fertigstellung rund 8.000 Tonnen betragen.

Völlig Abdunkelung im Innern der LTU arena möglich
Die „Haut“ des Daches besteht aus Trapezblechen. Hierdurch ist es – in Kombination mit Jalousien unterhalb der Dachkonstruktion – auch tagsüber möglich, die LTU arena vollkommen abzudunkeln. Die beiden Dachhälften laufen beim Öffnen oder Schließen auf Zahnradschienen, angetrieben durch zwei Elektromotoren. Der Prozess kann von den Skyboxen oder der Technik-Leitzentrale gesteuert werden. Für das Öffnen oder Schließen des Daches sind 30 Minuten erforderlich.

Die Heizungs- und Klimatechnik der LTU arena
Modernste Technikzentralen werden mittels ausgeklügelter Computertechnik ab 2005 dafür sorgen, dass die Besucher mit frischer Luft versorgt werden und dass im Winter mindestens wohlige 15 Grad Innentemperatur herrschen. Eine Kombination aus Gasstrahlern, beheizbaren Lüftungsanlagen im Stadioninneren und einer Industrieflächenheizung im Boden der Arena-Fläche machen dies möglich.
Annähernd 100 Ventilatoren im Innenraum werden für eine reibungslose Entrauchung der Arena sorgen, sie können 900.000 Kubikmeter Luft in der Stunde bewegen. Auch in der Konstruktion des Schiebedaches sind Entrauchungsklappen eingebaut, die ebenfalls mit Ventilatoren ausgestattet sind. Insgesamt kann die Lüftungs- und Klimatechnik der Arena 3 Mio. Kubikmeter Luft bewegen. Bei mehreren Entrauchungsversuchen im vergangenen Monat hat die Technik der 
LTU arena reibungslos funktioniert. Das Konzept stammt von der ABB Gebäudetechnik AG; die bei diesem Projekt Partner in der Arbeitsgemeinschaft mit der WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG ist.

Technische Ausstattung gewährleistet höchsten Komfort
Insgesamt durchziehen den Bau der Multifunktionsarena kilometerlange Lüftungs- und Heizungsleitungen sowie mehrere tausend Kilometer Elektroleitungen. Im einzelnen gibt es unter anderem 10 Kilometer Heizungsleitungen, 8 Kilometer Bewässerungsleitungen und 13 Kilometer Abwasserleitung. Damit es in der neuen Multifunktionsarena nicht dunkel wird, gibt es insgesamt 15.500 Lampen. Für die richtige Ausleuchtung des Spielfeldes sorgen 188 Flutlichtscheinwerfer. Gesteuert wird dieses System von 20 Technik-Zentralen, in denen die dezentrale Intelligenz der Arena untergebracht ist. Ein übergeordneter Leitrechner überwacht diese Technik und kann über mehrer Bedienstationen verwaltet werden.